Jacob Böhme und die Signaturen.  Seminar am 11. und 12. November 2022 in Görlitz

Im Mittelpunkt steht Jacob Böhmes „De Signatura Rerum“ (1622). Die Tagung wird begleitet von einigen verwandten Themen zu Jacob Böhme.

Eine erste Einführung in das Werk finden Sie hier: weiterlesen

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Internationalen Jacob Böhme -Gesellschaft e.V. steht Jacob Böhmes Werk De Signatura Rerum im Vordergrund, das in diesem Jahr sein 400-jähriges Jubiläum feiert. Die Schrift zählt zu den einflussreichsten Texten Jacob Böhmes.

In diesem Werk schreibt Böhme als „Arzt“, das Buch ist eine „Cur“  (Kur) für den Leser. Es schließt sich insofern an die psychologischen Schriften an, befasst sich aber mehr noch mit einer geistigen Kur, mehr in der Nähe des Paracelsus, der Zeichen („Signatura“), mithin der Natursprache. Das Werk „de signatura rerum“ gehört zu den schwierigsten Schriften Jacob Böhmes. Das soll uns aber nicht abschrecken, im Gegenteil: Wer sich mit diesem Werk befasst hat, dem fallen auch die anderen Werke leichter zu lesen.

 

pdf-Download des Programms: hier

 

11.11. Freitag

10:00 bis 10:30 Einführung ins Thema. Ein Gang durch das Werk „De signatura rerum“

10:30 bis 11:30 Das Unbehagen in der Natur. Über Böhmes De Signatura Rerum (Thomas Isermann, Berlin)

11:30 bis 12:30 "Licht ist nicht das Erste, sondern Dunkelheit." Jakob Böhme und die Frage nach dem Anfang des Seins im deutschen Idealismus." (Hans-Joachim Friedrich, Aachen)

12:30 bis 14:00 Mittagspause

14:00 bis 15:00 Brownings Böhme (Alexander Roob, Stuttgart)

15:00 bis 16:00 Synchrone Verweise. Der Dichter Christian Lehnert über Böhme in „Ins Innere hinaus“ (Reiner Schweinfurth, Berlin)

 

 

12.11. Samstag

10:00 bis 10:30 Begrüßung, Morgenmeditation mit Jacob Böhme

10:30 bis 11:30  Die Resignation der Dinge. Anmerkungen zu Jacob Böhmes Schrift „de signatura rerum“ (Thomas Regehly, Offenbach)

11:30 bis 12:30 Jacob Böhme - Meister des Ternären - Ausgewählte Texte über Jacob Böhme von Cynthia Borgeault (Claudia Donner, Kay-Uwe Reschke, Berlin)

12:30 bis 13:30 Uhr Mittagspause

13:30  bis 14:30 Uhr: Der „Weg zu Christo“ und seine Texte von 1622 (Günther Bonheim, Wüstenrot)

14:30 bis 15:30 Die Weltsemiosis als ontologisches Fundament einer Poetik. (Sergei Shaulov, Berlin)

 

Ort: Johannes-Wüsten-Saal der Görlitzer Sammlungen in der Neißstraße 30